Patrick Loughran


1948 in Bethlehem, PA, USA geboren » in Detroit aufgewachsen » 1970 BA in Politikwissenschaft, Columbia University, NYC, NY » 1975 MA in Bildhauerei und Kunsthandwerk, Teachers College, Columbia University, NYC, NY » Seit 1980 Lehrtätigkeit in Frankreich, USA, Kanada » Seit 1991 Lebensmittelpunkt in Paris » Seit 1996 diverse Ausstellungen in Frankreich, USA, China, Niederlande » 2013 Prix David Miller » heute Dozent am l’École national supérieure d’art de Limoges und l’École municipale des arts plastiques in St-Denis


Der in Paris lebende Künstler Patrick Loughran fand über einen Umweg zu seiner Profession. Zunächst studierte er in seinem Geburtsland, den USA, Politikwissenschaft. Das drängende Interesse an bildender Kunst führte ihn im Anschluss zu einem weiteren Studium. An der Columbia University in New York belegte er das Fach Bildhauerei/Kunsthandwerk. Seit seinem MA-Abschluss arbeitet Patrick Loughran freischaffend. Neben dem Vorantreiben der eigenen künstlerischen Laufbahn ist ihm die Vermittlung zur Lebensaufgabe erwachsen. Fast 30 Jahre währt inzwischen seine Lehrtätigkeit, die er schon in den USA, in Kanada und Frankreich ausübte. In seiner Wahlheimat Frankreich wirkt er schon lange als Dozent in Limoges und St. Denis. Nach Triptis kam Patrick Loughran ohne ein vorgefasstes Vorhaben. Er wollte frei auf das reagieren, was ihm die Porzellanfabrik „anbot“. So nutzte er zum einen Gussformen, die er vorfand. Zum anderen nahm er sich Produktionsteile und Fundstücke als Grundlage neuer Formen. Das Thema „Gefäß“ spielt - neben freien plastischen Figurationen und Zeichnungen - eine besondere Rolle im Schaffen des Künstlers. Ausgehend von dieser uralten praktischen und künstlerischen Aufgabe gestaltet Patrick Loughran Unikate, die meistens zur autonomen Plastik erwachsen. Die Begeisterung für das Variieren, Kombinieren und Weitertreiben ist auch an den Triptiser Objekten ablesbar. Am Anfang des Symposiums gingen die Annäherung an das Material Porzellan und einfachere Formfindungen Hand in Hand. Doch rasch trieb der Künstler die Gefäßerfindungen weiter und ließ komplexere Plastiken entstehen. Die Herkunft der aus der Produktion eingebrachten Teile bleibt dabei ablesbar. Neben der Formkomposition ist Patrick Loughran auch Farbe wichtig. Wie ein Maler akzentuiert er damit seine Objekte und scheute sich in Triptis auch nicht vor dem Einsatz des Goldes.


Ausgewählte Objekte

 
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